Nützliche Tipps und Tricks für den richtigen Umgang mit Putenfleisch
Richtig einkaufen und optimal lagern
Um die Qualität des Fleisches nach dem Kauf zu bewahren, sollten Sie bei der Lagerung und Zubereitung einige Regeln beachten:
Bei frischem Geflügel ist auf das Verbrauchsdatum zu achten, welches auf dem Warenetikett zu finden ist. Bereiten Sie Putenfleisch möglichst rasch nach dem Einkauf zu, denn es hält sich zu Hause nicht so lange. Das Mindesthaltbarkeitsdatum auf den Etiketten gilt immer nur für eine Lagerung bei null bis vier Grad Celsius. Ihr Kühlschrank aber hat in der Regel eine Temperatur von etwa acht Grad Celsius.
Tipp: Lagern Sie Ihr Putenfleisch unten im Kühlschrank (nicht im Gemüsefach), denn dort ist die Temperatur am niedrigsten.
Belassen Sie das Putenfleisch bis zur Zubereitung am besten in der Verkaufsverpackung. Auf diese Weise wird das feine Aroma des Fleisches geschützt.
Frisches Putenfleisch sollte möglichst nicht selbst eingefroren werden, da der Gefriervorgang in den Haushaltsgeräten langsamer vor sich geht, so dass sich die Fleischqualität verändern kann.
Tipp: Wichtig ist, die Kühlkette nach dem Kauf nicht zu unterbrechen. Das heißt, frisches Putenfleisch in einer Kühltasche nach Hause transportieren.
Geheimnisse der Putenküche - Genuss im Handumdrehen
Puten oder Putenteilstücke werden am besten vor dem Garen herzhaft gewürzt.
Tipp: Vorsicht beim Salzen, da sonst die zarte Haut zu schnell austrocknet. Vor dem Garen die Pute von innen salzen.
Tipp: Beim Würzen des Fleisches verhält es sich ähnlich. Empfehlung hier, die Kräuter und Gewürze besonders bei der Unter- und Oberkeule direkt unter die Haut schieben.
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Frische Kräuter Schnittlauch, Dill, Kerbel, Petersilie, Zwiebelrohr, Knoblauch, Zwiebeln |
Getrocknete Kräuter Estragon, Oregano, Thymian, Basilikum, Beifuß, Lorbeer, Rosmarin |
Gewürze Pfeffer, Paprika, Curry, Koriander, Wacholder, Piment |
Gefüllt ist die Pute ebenfalls ein echter Hochgenuss. Die Füllung sollte nicht so fest gepresst sein und beim Ausnehmen der Pute sollte drauf geachtet werden, dass das Fett nicht vollständig entfernt wird, da Fett der Aromaträger Nummer 1 ist.
Tipp: Auch Teilstücke lassen sich problemlos füllen. So werden zum Beispiel entbeinte und gefüllte Putenkeulen zu einem kulinarischen Erlebnis.
In der folgenden Tabelle finden Sie Garmethoden und die dazugehörigen Garzeiten für das Putenfleisch und Putenteilstücke - so bleiben Geschmack und Qualität des Putenfleisches am besten erhalten.
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Backofen |
Römertopf |
Pfanne |
Mirkowelle |
Putenbrust ca. 1,5Kg |
180°C |
200°C |
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600 Watt |
Putenoberkeule ca. 800g |
160-180°C |
200-225°C |
ca. 45 Min. |
600 Watt |
Putenunterkeule 350-400g |
200°C |
160-180°C |
ca. 30 Min |
600 Watt |
Schnitzel/Steaks 150-180g |
225°C |
— |
4-6 Min |
600 Watt |
Rollbraten 800-1000g |
160-180°C |
220°C |
— |
600 Watt |
Gulasch Stücke 40-50g |
— |
— |
4-6 Min |
600 Watt |
Putenflügel 150-300g |
225°C |
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Tipp: Garprobe ganz schnell und einfach. Geflügelfleisch ist gar, wenn der austretende Saft beim Einstechen des Fleisches eine hellbraune Färbung hat. Gegen Austrocknen hilft Bestreichen mit flüssiger Butter oder Belegen mit Speckscheiben. Wer auf Kalorien achten will, begießt das Fleisch ab und zu mit Bratenfond.